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Gold glänzt durch niedrige Volatilität

29. August 2022

Der Goldpreis zeigte sich in der ersten Augusthälfte freundlich und kletterte kurzzeitig über die Marke von 1.800 Dollar. Wachsende Zinsängste sorgten danach aber wieder einmal für einen technischen Rücksetzer.

Haben Fed & Co. das Ruder noch in der Hand?

Auf dem internationalen Notenbanker-Treffen in Jackson Hole (Wyoming) schlug Fed-Chef Jerome Powell deutlich „falkenhaftere“ Töne als erwartet an. Der Inflation hat er nämlich entschieden den Kampf angesagt. an. Dies schlug sich an den Finanzmärkten in einer starken Verunsicherung nieder. Die Wahrscheinlichkeit, dass es auf der nächsten Sitzung der US-Notenbank Fed am 21. September einen großen Zinsschritt um 75 Basispunkte geben wird, ist damit deutlich gestiegen. Laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group beläuft sich die Wahrscheinlichkeit für eine solche XXL-Zinserhöhung auf 61 Prozent an, während die verbleibenden 39 Prozent ein Anheben um 50 Basispunkte nahelegen.

Zwei Entwicklungen haben den Goldpreis im August stark ausgebremst. Erstens: Mit dem Anstieg der US-Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf über drei Prozent p.a. sind die Opportunitätskosten von Gold, die sich aus dem Zinsverzicht von Goldbesitzern ergeben, deutlich gestiegen. Zweitens: Als „Bremsklotz“ hat sich aber auch der starke Dollar erwiesen. Zeitweise notierte zum Beispiel der Dollarindex, der der den Greenback mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, auf dem höchsten Niveau seit 20 Jahren.
EZB-Chefin Christine Lagarde hat sich in Jackson Hole von EZB-Direktorin Isabel Schnabel vertreten lassen. Sie hat auf die Gefahr hingewiesen, dass Menschen beginnen, an der langfristigen Stabilität ihrer Währungen zu zweifeln. Auf der nächsten EZB-Sitzung am 8. September droht damit ein erneuter Zinsschritt um 50 Basispunkte nach oben. Übrigens: In der Deutschen Bundesbank rechnet man im Herbst aufgrund des Wegfalls mehrerer Entlastungsmaßnahmen (Neun-Euro-Ticket und Tankrabatt) mittlerweile mit Inflationsraten im zweistelligen Prozentbereich. Weil sich dieser Kaufkraftverlust durch Staatsanleihen nicht kompensieren lässt, suchen Anleger weiterhin nach Möglichkeiten, sich vor Inflation zu schützen.

Stabilitätsanker in stürmischen Zeiten

Bei der Anlageklasse Gold genießt der Schutzaspekt seit Menschengedenken einen besonders hohen Stellenwert. Wer Gold in Form von Barren und Münzen erworben hat, besitzt Inflationsschutz in Reinform. Wie wir in diesem Jahr gesehen haben, können kurzfristige Inflationsschübe zwar durch andere Einflussfaktoren kompensiert werden, auf lange Sicht gilt das gelbe Edelmetall aber nach wie vor als Krisenwährung Nummer Eins. Aktuell überzeugt sie auch durch ihre relativ geringe Kursschwankungsintensität (Volatilität). Auf Basis der vergangenen 200 Tage zeigt diese Risikokennzahl bei Gold einen Wert von 17,9 Prozent an, während zum Beispiel wichtige Aktienindizes trotz ihres Diversifikationseffekts mitunter über deutlich höhere Volatilitäten verfügen.

Volatilitäten der Anlageklassen im Vergleich

Quelle: TradingView; Stand: 26.08.2022

Fazit: Eine Krisenwährung, die wenig schwankt – Herz, was willst du mehr?

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