In Zeiten von Corona steht die Welt Kopf. Unternehmen müssen ihre Produktion lahmlegen, Aktienkurse fallen, die Einwohner der meisten Länder verharren zu Hause – nur die Nachfrage nach Gold läuft global auf Hochtouren. Denn Gold, so wissen immer mehr Menschen, bedeutet Sicherheit in der Krise. Die Goldexperten von Aurimentum beraten Anleger auch während einer erhöhten Gold-Nachfrage transparent und erklären, wie und wo Gold nach wie vor gefördert wird.

Mit einem Anteil von circa einem Gramm Gold pro 250 Tonnen Erde gehört Gold zu den seltensten Elementen in der Erdkruste. Ist die Konzentration des Goldanteils für einen Abbau – in einem Land, beziehungsweise in einer Region – wirtschaftlich ausreichend, kann eine Lagerstätte in Betrieb genommen werden.

Die Staaten mit der höchsten Goldförderung

Im Jahr 2019 förderte die Volksrepublik China weltweit am meisten Gold. Dahinter folgen Australien, Russland, die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada sowie Indonesien, Peru, Ghana, Mexiko und Kasachstan Die fünf aktivsten Länder unter ihnen fördern dabei fast 50% des gesamten Goldes, das global im Umlauf ist. Dies bedeutet allerdings längst nicht, dass jene Staaten auch über die größten Reserven in der Natur verfügen.

Eine Reserve benennt die Vorratsbasis eines Landes oder einer Region, die theoretisch wirtschaftlich zur Goldproduktion genutzt werden kann.

Als Goldförderung bezeichnet man unterdessen den Vorgang, Gold aus der Erdkruste zu gewinnen. Goldminen arbeiten hierfür entweder in tiefen Bodenschichten „Untertagebau“ oder in oberflächennahen Goldlagerstätten im „Tagebau“.

So hat China beispielsweise weniger Gold-Reserven zur Verfügung als Australien, auch wenn Australien weniger Goldförderung betreibt als China. Noch bis 2006 galt Südafrika als das Land mit der global höchsten Förderleistung, doch 2007 wurde es von China überholt. Die Volksrepublik sichert sich seinen Spitzenplatz nicht nur bis heute – sie baut auch ihre Fördermaßnahmen immer weiter aus.

In Deutschland wird seit 1990 kein Gold mehr gefördert. Zwar gibt es hierzulande nach wie vor natürliche Goldvorkommen, diese sind allerdings mittlerweile zu gering, um eine wirtschaftlich rentable Goldförderung zu betreiben.

Es wird jedoch weltweit immer noch genügend Gold produziert. Im Jahr 2019 belief sich die weltweite Goldfördermenge auf 3.463,7 Tonnen, während es 1900 noch 386 Tonnen waren. Die Kapazitäten wachsen – und das freut die Anleger.

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