Gold glänzt, entzückt und ist in aller Munde. Doch spätestens, wenn die Wahl eines Eherings ansteht, wird vielen bewusst: Auch Platin wird als kostbares Edelmetall gehandelt und verfügt über besondere Eigenschaften, die in der Schmuckindustrie und anderorts Verwendung finden. Eine Wertanlage ist mit Gold, aber auch mit Platin möglich – Grund genug, die beiden Edelmetalle einmal gegenüberzustellen und genau unter die Lupe zu nehmen:

Die Herkunft

Sowohl Gold als auch Platin sind ein natürlich vorkommender Rohstoff, der aufwändig abgebaut werden muss. Die Edelmetalle sind nicht künstlich vermehrbar und können nicht durch staatliche Hand oder Banken manipuliert werden.

Die geschichtliche Entwicklung

Während Gold bereits seit Jahrhunderten einen gleichbleibend hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt, ist die historische Nachfrage nach Platin stärkeren Schwankungen unterlegen. In den vergangenen 15 Jahren wurde dem silberfarbenen Gegenpart zu Gold jedoch eine größere Bedeutung zuteil.

Die Verwendung

Grund dafür ist die Verwendung von Platin in der Automobilbranche, wo das Metall hauptsächlich in Katalysatoren für Dieselmotoren verwendet wird. Gold hingegen ist vor allem in der Produktion von modernen, technischen Geräten wie Smartphones oder Computern essenziell. Aus beiden Edelmetallen wird darüber hinaus auch weltweit Schmuck hergestellt.

Die Mehrwertsteuer

Gold ist ab einer Reinheit von mindestens 995/1000 mehrwertsteuerbefreit. Beim Kauf von Platin fällt hingegen der volle Mehrwertsteuersatz des jeweiligen Aufenthaltslandes an.

Fazit

Gold und Platin besitzen individuelle Vorteile, die es für Anleger abzuwägen gilt. Platin bietet ein höheres Wertsteigerungspotential für Spekulanten – Gold hingegen punktet dauerhaft mit seiner Eigenschaft als sichere Anlage, deren Wertstabilität von keinem anderen Edelmetall übertroffen wird.