Gerade bei Geldanlagen ist es wichtig, sich intensiv mit Pro-und-kontra-Argumenten zu beschäftigen.
Für eine gesicherte Zukunft sollte man kein Risiko eingehen und mit gutem Wissen und Gewissen bei der Sache sein. Haben Sie Zweifel, was den Goldkauf angeht? Lesen Sie unsere persönlichen Lieblingsargumente gegen Gold!

 

1.  Gold kann man in einer Krise nicht essen.

Dieses Argument gehört zu den absoluten Highlights der Antigoldargumentation. Es fängt grundsätzlich schon damit an, dass dieses Argument sachlich falsch ist. Unter der Zusatzstoffnummer E175 ist Gold als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Gold kann man tatsächlich also sehr wohl essen.

 

2. Gold ist altmodisch.

Stimmt, ein bisschen altmodisch ist bestimmt jeder von uns.
Doch was sich als Wertaufbewahrungsmittel über Jahrtausende bewährt hat, kann nicht falsch sein. Haben Sie den Mut, bei Ihrer Geldanlage ein bisschen altmodisch zu sein.

 

3. Gold bringt keine Zinsen.

Stimmt. Gold bringt keine Zinsen. Gold kostet aber auch keine Zinsen (Stichwort Negativzinsen).
Wer Zinsen einnimmt, bezahlt immer das Ausfallrisiko seines Schuldners, aber wer physisches Gold besitzt, hat keinen Schuldner. Gold ist somit ein Wert ohne Ausfallrisiko, genau das ist der Sinn eines kleinen goldenen Schatzes. Physisches Gold gehört seinem Besitzer. Geld haben und Geld kriegen ist eben nicht dasselbe.

 

4. Gold verursacht hohe Lagerkosten.

Eine Zigarettenschachtel aus reinem Gold wiegt etwa ein Kilogramm und hat einen Wert von über 52.000 Euro. Gold vereint großen Wert auf kleinem Raum, und man kann es überall verstecken. Sie sind fantasielos und wollen oder können es nicht verstecken? Kein Problem. Ein Schließfach bei einer Bank kostet je nach Größe und Bank zwischen 40 und 100 Euro im Jahr. Für jedes Aktiendepot bezahlt man Gebühren für Kauf/Verkauf und jährliche Depotgebühren. Bei jedem Fonds bezahlt man regelmäßig den Verwalter, unabhängig von dessen Anlageerfolg, und bei jeder Immobilie bezahlt man Grundsteuer, Versicherung usw. Nur bei Gold sollen die Lagerkosten schlimm sein? Bitte entscheiden Sie selbst.

 

5. Gold ist totes Kapital.

Stimmt. Gold macht eigentlich gar nichts. Es investiert nicht, es fördert nichts, es ist unpolitisch und es liegt nur rum. Aber genau dabei erhält es trotzdem seine Kaufkraft. In unseren Augen auf jeden Fall kein Nachteil, sondern eigentlich der beste Vorteil.