Gold-Umfrage: Darauf vertrauen die Deutschen am meisten

Hat Corona das Geldanlageverhalten der Deutschen beeinflusst? Wie ist das Verhältnis der Deutschen zum Gold? Antworten auf solche Fragen gibt eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage aus dem September. Befragt wurden über 1.000 Personen – im Alter von 18 bis 70 Jahren.

Die wohl wichtigste Erkenntnis und ein fast offenes Geheimnis: Die Deutschen setzten auf Sicherheit. 78 Prozent aller Befragten würden bei einer Geldanlage kein Risiko eingehen. Wobei der Sicherheitsaspekt mit zunehmendem Alter an Bedeutung gewinnt. Deutliche Unterschiede gibt es bei den Geschlechtern: Während 28 Prozent der Männer bereit wären, für höhere Gewinne auch größere Risiken einzugehen, ist dies bei nur 14 Prozent aller befragten Frauen der Fall.

Die Studie zeigt aber auch: Vor allem vor diesem Sicherheits-Hintergrund ist und bleibt Gold als Anlageform nicht zu schlagen! Satte 73 Prozent der Befragten nannten das Edelmetall als eine sichere Anlageform. Nur 21 Prozent halten eine Investition in Gold für wenig sicher.

Damit geht das Edelmetall als starkes Investment aus dem Corona-Jahr 2020 hervor. Der Boom von Gold ist sicherlich auch damit zu erklären, dass die Anlageverwaltung als sehr kostengünstig empfunden wird. Das beweist: Die Deutschen bauen auf das Thema Sicherheit. Sie kreieren keine Luftschlösser, sondern setzen auf grundsolide Anlageformen.

Beim Blick auf die Vorhersagen von Finanzexperten, etwa der Commerzbank oder der Bank of America, die Gold weiter im Aufwind sehen und bis Ende 2021 von Werten über 2.200 US-Dollar ausgehen, ist ein Investment für jedermann und jederfrau sinnvoll. Diese Ansicht teilen auch die Fachleute bei Aurimentum. Einer der beiden Geschäftsführer, Reinhard Fuchs, dazu: „Die Feinunze Gold wird stabil und verlässlich für etwa 1.900 Dollar gehandelt und konnte im Sommer kurzzeitig bereits die Marke von 2.000 Dollar überspringen. Ich persönlich glaube nicht, dass damit bereits das Maximum erreicht ist. Daher empfehle ich heute mehr denn je, auch in Feingold zu investieren.“