Gold bleibt Gold?

Für viele Menschen ist Gold die beste Form der Existenzabsicherung. Sie investieren in Gold und lagern dieses zuhause in den eigenen vier Wänden. Immer mehr Menschen erben aber auch altes Gold – in Form von Gegenständen wie Schmuck oder Dekorationen. Was diese Dinge wert sind, wissen aber nur die wenigsten. Ein Besuch bei einem Fachhändler hilft dabei, den genauen Wert zu ermitteln.

Mit einer Faustformel lässt sich im Vorfeld grob überschlagen, wie viel die Reichtümer aus Edelmetall tatsächlich sind, sodass bei einer Begutachtung durch eine Fachkraft nicht allzu großen Überraschungen entstehen.

Auf jedem Goldschmuck, der seriös in Deutschland gekauft wurde, befindet sich eine Prägung. Diese sogenannte Punze oder Goldstempel zeigt den Goldanteil an. Je höher sie ist, desto höher ist der Wert des Stücks.

Mithilfe dieser Zahl kann nun errechnet werden, was der Verkäufer von einem Händler für sein Gold etwa bekommen könnten. Dabei hilft die folgende Faustregel: Gewicht x (Stempel/1000) x Ankaufspreis. Über diesen sollte sich der potenzielle Verkäufer vorab im Internet oder bei einem Goldhändler informieren.

Um die Formel zu verdeutlichen hier ein Beispiel. Auf dem Stempel des Goldstücks, etwa einer Kette, steht 585. Mit einer gut justierten Waage gewogen, beträgt das Gewicht 50 Gramm. Die Formel lautet nun also 50 x (585/1000) x recherchiertem Ankaufspreis. Bei der Schätzung von Goldschmuck sollten immer im Hinterkopf behalten werden, dass beim Ankauf neben dem reinen Goldwert auch bereits die Arbeitszeit und das Design eingepreist sind, sodass es beim Verkauf durchaus zu geringeren Preisen kommen kann.

Die Goldexperten von Aurimentum empfehlen, unbedingt mit unabhängigen Experten zu sprechen.